Edouard Salier spaltet das Atom für Massive Attack

Massive Attacks Video zu «Splitting the Atom» ist eine düsterer aber entspannter Kameraflug durch eine erstarrte Grossstadt, in welcher sich kurz davor unsägliches abgespielt haben muss.

Aus einem abstrakten Intro wird eine verspiegelte Kristalllandschaft, durch die der Betrachter in ein Standbild einer Grossstadt fliegt, aufs Zentrum der Katastrophe zu. Regie geführt hat der Franzose Edouard Salier (man beachte die Entwurfsskizze zu ebendiesem Musikvideo auf seiner Startseite).

Update: «Atlas Air», das Prequel zu «Splitting the Atom» (Video)

Avatar 3D – Aufbruch in eine revolutionäre 3D-Welt

James Cameron‘s Avatar Trailer (auf Youtube) ist tatsächlich ein Aufbruch. In eine völlig neues 3D-Kinoerlebnis. Für fast drei Stunden wird der Zuschauer in eine so noch nie gesehene Welt entführt, in welcher die Grenzen zwischen Real- und Computergeneriertem Film völlig verschwinden.

Avatar

Die Story

Die Story ist relativ einfach und schnell erzählt: Pandora ist ein Mond, auf welchem die Menschen ein sehr seltenes Erz abbauen. Die na‘vi, grosse blaue, sehr naturverbundene Ureinwohner, sind dabei ein Hindernis, welches der Sicherheitsbeauftragte vom Typ Haudegen-Commander durch Waffengewalt überwinden will. Der Querschnittgelähmte Ex-Marine Jake soll im Rahmen eines Forschungs-Programms, bei dem sein Bewusstsein temporär in einen Avatar (künstlicher Halb-Mensch-halb-na‘vi) gebeamt wird, die Ureinwohner ausspionieren, freundet sich dann aber mit ihnen an und führt sie im Krieg gegen die Eindringlinge…

Die Technik

Avatar revolutioniert die 3D-Technik in vielerlei Weise. So wurde, zusätzlich zum mittlerweile standardmässigen Motion tracking, mittels einer Infrarotkamera die Mimik der Schauspieler aufgenommen, um damit die 3D-Modelle der Na‘vi zu animieren. Mittels einer «virtuellen Kamera» konnte James Cameron die virtuelle Welt von Pandora in Echtzeit sehen und Kameraeinstellungen und -bewegungen wie im traditionellen Film selbst bestimmen. Auch für die Realfilmaufnahmen wurde eigens eine neue 3D-Kamera entwickelt.
Als 3D-Enthusiast interessiere ich mich speziell auch für die eingesetzte Hardware, um solch aufwändige Szenen zu rendern. Hier einige Eckdaten aus einem Interview mit den Machern auf MSN Computer & Technik:

  • 4352 Computer zum rendern
  • 34816 CPU-Kerne
  • Speicherplatz: 2,5 Petabyte (2,5 Millionen GB)

Pandora (gr. Πανδώρα; dt.: „Allgeberin“) selbst ist in höchstem Masse dreidimensional. Die na‘vi leben in einem vielschichtigen und üppig bewachsenen Zauberwald, bewegen sich flink zwischen mächtigen Wurzeln und den schwindelerregenden Wipfeln der Riesenbäume und sturzfliegen auf telepathisch gelenkten Sauriervögeln zwischen schwebenden Felseninseln. Die Verbundenheit von allem mit allem wird allgegenwärtig und visualisiert das holistische Weltbild der Ureinwohner.
Ich war absolut begeistert und werde bestimmt noch ein zweites Mal in Pandoras 3D-Welt eintauchen.