The Absence of Mark Manders

Stell dir vor dich gäbs gar nicht. Und die Welt drehte sich trotzdem weiter…

Der niederländische Künstler Mark Manders befasst sich seit Jahren mit der eigenen Abwesenheit und stellt mit seinen Installationen ein etwas tristes Selbstporträt in Form von imaginären Räumen dar. Als ich letztes Jahr in der Zürcher Kunsthalle die Ausstellung «The Absence of Mark Manders» besuchte, war dieser tatsächlich nicht dort. Und auch sonst praktisch niemand, was den etwas makaberen Charme seiner Werke zu meiner Freude noch verstärkte.

Fox/Mouse/Belt (1992)

Wenig herzlich empfangen wurde ich von „Fox/Mouse/Belt“ (1992), einer lehmfarben Bronceplastik eines liegenden Fuchses, der eine tote Maus auf den Bauch gegurtet hatte. Ähnlich frisch-modelliert und zugleich  wie schon lange tot sahen die liegenden und mit Plastikfolie bedeckten Bronceplastiken von Menschen aus. Auch das arme Büsi der „Nocturnal Garden Scene“ vermochte keine ausgelassene Lebensfreude verbreiten – was wohl auch gar nicht seine Absicht war.

Eine ausführliche Beschreibung dieser längst vergangenen Ausstellung ist auf www.kultur-online.net zu finden. Die Verspätung dieses Beitrags ist auf die Abwesenheit des Bloggers zurückzuführen.