Wunderbarer Animationsfilm über Bücher

The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore

The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore von den Moonbot Studios auf Vimeo.

«Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.»
– Franz Kafka

 

Update
Soeben auf Mashable.com entdeckt: «The Joy of Books» – Stop-motion Animation in einem Bücherladen

 

Neue Farbe braucht die Wand – Zeitraffer-Video

Wenn weisse Wände langweilig sind, muss Farbe ran. Eine gute Gelegenheit verborgene Malertalente zu wecken und fast 5 Liter Orange und Pink (nein, das beisst sich nicht) an die Flurwände zu rollen und zu pinseln.

Dies musste natürlich bildlich festgehalten werden, in meinem ersten Zeitraffer-Video.

Hier das Resultat:

Und so ist das Video entstanden

Alle 10 Sekunden wurde ein Einzelbild gemacht, mit dem iPhone und der Timelapse-App (iTunes-Link). Mittels Quicktime Pro habe ich die Einzelbilder zu einem Film (.mov-file) zusammengefügt (29,XX Bilder pro Sekunde) – Danke @leumund für das ausführliche Videotutorial zum Quicktime Serienbildimport!
In After Effects von Adobe habe ich noch einen Wischeffekt (CC Force Motion Blur) eingefügt, um die Dynamik noch etwas zu erhöhen. Da ich 40 Sekunden für diesen Streifen noch etwas lange fand, habe ich in iMovie das Tempo verdoppelt. Ebenfalls in iMovie kamen Titel und Abspann sowie der Sound – ein kosten und DRM-loses File von www.pacdv.com – dazu.

Edouard Salier spaltet das Atom für Massive Attack

Massive Attacks Video zu «Splitting the Atom» ist eine düsterer aber entspannter Kameraflug durch eine erstarrte Grossstadt, in welcher sich kurz davor unsägliches abgespielt haben muss.

Aus einem abstrakten Intro wird eine verspiegelte Kristalllandschaft, durch die der Betrachter in ein Standbild einer Grossstadt fliegt, aufs Zentrum der Katastrophe zu. Regie geführt hat der Franzose Edouard Salier (man beachte die Entwurfsskizze zu ebendiesem Musikvideo auf seiner Startseite).

Update: «Atlas Air», das Prequel zu «Splitting the Atom» (Video)

Avatar 3D – Aufbruch in eine revolutionäre 3D-Welt

James Cameron‘s Avatar Trailer (auf Youtube) ist tatsächlich ein Aufbruch. In eine völlig neues 3D-Kinoerlebnis. Für fast drei Stunden wird der Zuschauer in eine so noch nie gesehene Welt entführt, in welcher die Grenzen zwischen Real- und Computergeneriertem Film völlig verschwinden.

Avatar

Die Story

Die Story ist relativ einfach und schnell erzählt: Pandora ist ein Mond, auf welchem die Menschen ein sehr seltenes Erz abbauen. Die na‘vi, grosse blaue, sehr naturverbundene Ureinwohner, sind dabei ein Hindernis, welches der Sicherheitsbeauftragte vom Typ Haudegen-Commander durch Waffengewalt überwinden will. Der Querschnittgelähmte Ex-Marine Jake soll im Rahmen eines Forschungs-Programms, bei dem sein Bewusstsein temporär in einen Avatar (künstlicher Halb-Mensch-halb-na‘vi) gebeamt wird, die Ureinwohner ausspionieren, freundet sich dann aber mit ihnen an und führt sie im Krieg gegen die Eindringlinge…

Die Technik

Avatar revolutioniert die 3D-Technik in vielerlei Weise. So wurde, zusätzlich zum mittlerweile standardmässigen Motion tracking, mittels einer Infrarotkamera die Mimik der Schauspieler aufgenommen, um damit die 3D-Modelle der Na‘vi zu animieren. Mittels einer «virtuellen Kamera» konnte James Cameron die virtuelle Welt von Pandora in Echtzeit sehen und Kameraeinstellungen und -bewegungen wie im traditionellen Film selbst bestimmen. Auch für die Realfilmaufnahmen wurde eigens eine neue 3D-Kamera entwickelt.
Als 3D-Enthusiast interessiere ich mich speziell auch für die eingesetzte Hardware, um solch aufwändige Szenen zu rendern. Hier einige Eckdaten aus einem Interview mit den Machern auf MSN Computer & Technik:

  • 4352 Computer zum rendern
  • 34816 CPU-Kerne
  • Speicherplatz: 2,5 Petabyte (2,5 Millionen GB)

Pandora (gr. Πανδώρα; dt.: „Allgeberin“) selbst ist in höchstem Masse dreidimensional. Die na‘vi leben in einem vielschichtigen und üppig bewachsenen Zauberwald, bewegen sich flink zwischen mächtigen Wurzeln und den schwindelerregenden Wipfeln der Riesenbäume und sturzfliegen auf telepathisch gelenkten Sauriervögeln zwischen schwebenden Felseninseln. Die Verbundenheit von allem mit allem wird allgegenwärtig und visualisiert das holistische Weltbild der Ureinwohner.
Ich war absolut begeistert und werde bestimmt noch ein zweites Mal in Pandoras 3D-Welt eintauchen.

Mein «Shortcut to brilliant»: Sieg im Adobe-Wettbewerb, Kategorie Bewegung und Video

Die Softwarefirma Adobe veranstaltete im Rahmen der CS4-Promotiontour 2008 einen Kreativwettbewerb. In den Kategorien «Bildbearbeitung», «Layout/Print» oder «Video/Flash Clip» galt es eine oder mehrere Stadtsilhouetten der Tourstädte und optional den Slogan «SHORTCUT TO BRILLIANT» gestalterisch umzusetzen.
Ich versuchte mich in der Kategorie «Video/Flash Clip» und gewann mit folgendem Beitrag:

Die Equalizer-Animation wurde in Adobe Flash erstellt, die dreidimensionalen Sequenzen in Blender -3D. Ich freue mich sehr über den Gewinn der CS4 Production Premium Suite. Diese wird mir bestimmt auch zu optimalerem Schnitt und Timing in meinen Animationen verhelfen.